TREPTOCARPUS - Drehfrucht

anspruchslos, für Hydrokultur geeignet

Aus dem bescheidenen Gesneriengewächs südafrikanischer Tropenwälder sind durch Züchtung zahlreiche Hybriden mit großen Trichterblüten in allen Farben außer Gelb entstanden, teilweise mit farblich abgesetztem Schlund. Der deutsche Name der Pflanze wird von den spiralig gedrehten Samenkapseln abgeleitet.

Standort:

ganzjährig hell und luftig im Zimmer; volle Sonne ist ebenso zu meiden wie Zugluft; auch im Winter normale Raumtemperatur; Werte unter 16°C führen vor allem wegen kühler Topferde zu Schäden.

Gießen:

von Frühjahr bis Herbst mit Blumendünger gießen, im Winter nicht notwendig.

Düngen:

während der Wachstumszeit von Frühjahr bis Spätsommer wöchentlich mit Blumendünger, im Winter keine Düngung notwendig.

Vermehren:

durch Blattstecklinge im Frühjahr; dazu junge, wachsige Blätter in mehrere Teile zerschneiden und jedes Stück in feuchte Anzuchterde stecken; warm aber unbesonnt bewurzeln lassen.

Hinweise:

da Streptocarpus aufgrund seiner Herkunft bei viel Luftfeuchtigkeit besonders reich und anhaltend blüht, kann man den Topf erhöht in ein größeres Gefäß mit Wasser stellen oder in stets feuchten Torf einfüttern. Um Mehltaubefall aus dem Wege zu gehen, sollte für eine gute Belüftung gesorgt werden.