ECHEVERIA - Echeverie

anspruchslos, für Hydrokultur geeignet

Vom südlichen Nordamerika bis nach Argentinien erstreckt sich das Verbreitungsgebiet dieses genügsamen Dickblattgewächses mit den verschiedenartig geformten und gefärbten, glatten oder flaumig behaarten Blattrosetten. Sie sind stammbildend oder liegen flach am Boden. Weit über 150 Arten sind bekannt, viele davon in Kultur.

Standort:

im Sommer hell bis sonnig, drinnen oder draußen, in durchlässigem Boden; auch im Winter hell, dann aber kühl bis in die Nähe der Frostgrenze.

Gießen:

immer nach dem Grundsatz: so wenig wie möglich; im Sommer je nach Wärme nur nach vorhergehender Austrocknung, am kühlen Winterplatz gar nicht; Trockenheit wird allemal besser vertragen als Nässe. Deshalb ist im Freiland ohne Regenschutz ein guter Wasserablauf wichtig (durch Kiesschicht oder Tonscherben dränierten Topf etwas erhöht auf eine Unterlage stellen).

Düngen:

nicht unbedingt notwendig; allenfalls von Frühjahr bis Sommermitte gelegentlich mit schwacher Düngerlösung oder Kakteendünger.

Vermehren:

im Sommer aus Blattstecklingen völlig problemlos; noch einfacher mit Seitenrosetten, die man abnimmt und neu pflanzt. Kaum Misserfolge auch bei einer Aussaat.

Hinweise:

Nässe ist das einzige, was diesen teilweise auch wunderhübsch auf hohen Stängeln blühenden, genügsamen Pflanzen schaden kann. Wird Fäule durch zuviel Gießen entdeckt, ist der Echeverie sofort und für längere Zeit absoluter Wasserentzug zu verordnen.