CORDYLINE - Keulenlilie

anspruchsvoll, für Hydrokultur geeignet

Dieses Agavengewächs aus Indien und Australien unterscheidet sich von der nahe verwandten Drazäne mit weißen durch gelbe, keulenförmig verdickte Wurzeln. Je nach Sorte präsentieren sich die langstiehligen Blätter rot, weiß, grün oder gelb gestreift, wobei rot belaubte Pflanzen robuster als die anderen sind.

Standort:

Freilandaufenthalt ist bei den Abkömmlingen von C. fruticosa, zu denen alle Keulenlilien für die Zimmerkultur zählen, nicht zu empfehlen. Auch im Winter wird ein warmer und heller Stand verlangt, pralle Sonne, vor allem im Sommer, jedoch nicht vertragen.

Gießen:

ganzjährig mäßig, aber regelmäßig; nicht austrocknen lassen. Da Luftfeuchtigkeit sich günstig auswirkt, kann besonders im Winter indirekt gesprüht werden. Auch die Einfütterung in Torf - bei nicht zu großen Pflanzen - schafft ein für die Keulenlilie günstiges Feuchtklima in ihrer unmittelbaren Umgebung.

Düngen:

ab Frühjahr den ganzen Sommer über wöchentlich mit Blumendünger gießen, im Winter nur monatlich.

Vermehren:

aus Samen; einfacher mit Kopf- oder Stammstecklingen; Stammstecklinge waagerecht auf feuchtes Substrat legen, Knospen nach oben, und abdecken; auch Abmoosen ist möglich.

Hinweise:

Keulenlilien gibt es auch sehr schöne Arten für Kübelpflanzung, die allerdings im Handel meist als Drazänen angeboten werden. Sie müssen wie viele andere Kübelpflanzen kühl und hell überwintert werden.