EUPHORBIA PULCHERRIMA - Weihnachtsstern

pflegeleicht

Die kleinen Blüten dieses aus Mexiko stammenden Wolfsmilchgewächses sind unscheinbar. Ihre Wirkung bezieht die Pflanze allein aus ihren großen, roten, rosa oder weißen Hochblättern (Brakteen), zwischen denen sich die Blüten verstecken. Der Lebensrhythmus von E. pulcherrima als Kulturpflanze vollzieht sich in drei Phasen: winterliche Blühperiode, daran anschließend Ruhezeit bis Mai und die Wachstumszeit von Mai/Juni bis Oktober/November.

Standort:

ganzjährig im Zimmer, übersommern im Freien nur bei sehr geschütztem Stand; Wintertemperaturen um 20°C, hell stellen, jedoch nicht sonnig.

Gießen:

ab Ende Mai den Sommer über reichlich ohne Vernässung mit temperiertem, luftwarmem Wasser; auch Übersprühen ist günstig, jedoch nicht auf die Hochblätter. Während der Dunkelperiode trockener halten.

Düngen:

im Sommer nach der Ruhezeit wöchentlich mit Blumendünger gießen, im Winter alle 14 Tage.

Vermehren:

durch Kopfstecklinge während der Wachstumsphase; den Fluss des giftigen Milchsafts durch Eintauchen der Stengel in warmes Wasser oder Abbrennen mit einem Streichholz stoppen.

Hinweise:

als Kurztagspflanze darf der Weihnachtsstern ab Oktober vier bis sechs Wochen lang täglich nicht länger als höchstens zwölf Stunden Licht empfangen, das heißt, er muss wenigstens zwölf Stunden in völliger Dunkelheit verbringen, damit sich die Hochblätter einfärben. Selbst Lampenlicht oder Straßenbeleuchtung unterbrechen diese Dunkelphase. Am sichersten: einen Plastikeimer oder Karton über die Pflanze stülpen. Nach der Blüte ist ein radikaler Rückschnitt auf 15-20 cm nötig (Milchsaft stoppen!), sonst färbt die Pflanze ihre Hochblätter nicht ein.